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August 2017
www.zeit-zum-aufstehen.de

Zeitansage Mai 2017: Jesus wieder sehen

Liebe Geschwister,

was erwarten Sie von der Zukunft? Persönlich, politisch, global? Die Bibel verändert diese Frage wesentlich. Nicht was wir erwarten, ist aus Sicht der Bibel entscheidend, sondern wen wir erwarten. Etliche Psalmen besingen, erflehen und erhoffen voller Vorfreude die Königsherrschaft Gottes. Jesus Christus sagt: In ihm hat diese Herrschaft bereits begonnen. Wir sind Teil seines Königtums, Teil seiner Geschichte. Und das Beste, was wir erwarten können, ist er selbst in Person. Denn das hat er an Gründonnerstag seinen Jüngern verheißen und geboten: Dass sie solange miteinander feiern, beten, singen, hoffen – bis er wiederkommt. Deshalb haben wir als siebte These formuliert:

7) Jesus Christus wird wiederkommen. Mit ihm hat unser Leben eine große Zukunft.
Wir stehen ein für die biblische Verheißung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Wir glauben, dass das Reich Gottes heute schon erfahrbar ist, wo Jesus uns bewegt, anderen in Liebe zu dienen. 
Wir stehen auf für ein Leben in Hoffnung und gegen jede Form der Resignation, denn unser Glaube erschöpft sich nicht im Diesseits.

„Zeit zum Aufstehen“ ist solch eine Hoffnungs-Bewegung.

Dieser Impuls ging 2014 an den Start, um auf das Reformationsjubiläumsjahr 2017 hin ein Zeichen zu setzen. Damals haben wir es als Initiatorengruppe so ausgesprochen:

Wir wissen um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Kirche und Gesellschaft heute stehen. Wir sehen und teilen die Sehnsucht vieler Menschen nach Glück und gelingenden Beziehungen, nach Versöhnung und nach Trost. Wir sind erfüllt von der Hoffnung, dass das Evangelium von Jesus Christus auch heute die Kraft hat, Menschen zu verwandeln und das Zusammenleben in unserem Land zu gestalten und zu heilen. 

Andererseits stellen wir mit Sorge fest: In zentralen Aussagen unseres Glaubens haben wir als Christen die eigene Muttersprache verlernt, ohne die wir nicht mehr das sagen können, was nur wir sagen können.  Und was in unserer Gesellschaft heute neu angesagt gehört.

Mit einer gemeinsamen Initiative, die die Grundlagen unseres Glaubens  neu in die Mitte rückt (Impuls für die Zukunft der Kirche), wollen wir deshalb mit diesem Aufruf dem Evangelium in unseren Tagen eine kräftige Stimme geben. Zugleich wollen wir auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen. Beides tun wir aus Liebe, aus Sorge und Hoffnung für unsere Kirchen in unserem Land. 

So stehen wir auf für ein Leben in Hoffnung und gegen jede Form der Resignation.

Und das wollen wir gemeinsam feiern: 

Am Donnerstag, 25. Mai 2017 am ChristusTag: von 09.30 – 14.00 Uhr in der Messehalle 20 auf dem Messegelände in Berlin. 

Bitte seien Sie alle, alle, alle dabei!

„Ich sehe was, was du nicht siehst“, so lautet die große Überschrift über den Tag. Jesus ist unseren Augen verborgen. Aber er öffnet unsere Augen für Dinge, die wir nicht sehen oder manchmal auch einfach nur übersehen. Er lenkt unseren Blick auch auf die dunklen und schwierigen Seiten unseres Lebens. Und gibt uns im selben Moment einen Einblick in die himmlische Herrlichkeit, eine Vorschau auf das, was uns einmal in seiner Nähe erwartet.

Wir beginnen um 9.30 Uhr mit einem Mitmach-Bibelarbeitsgottesdienst zum Zöllner Zachäus, der Jesus nur heimlich, aus sicherer Distanz sehen wollte – und dessen Leben sich komplett veränderte, als Jesus ihn entdeckte, ihn ansah und Dinge zur Sprache kamen, über die Zachäus vorher hinweggesehen hatte. Weil Jesu Wort seinem Leben eine neue Ausrichtung geschenkt hat – mit Christus in der Mitte.

Wir wollen zwischen 11 und 13 Uhr das Zeugnis von verschiedenen Christen hören, wie sie Gott und sein Wort in ihrem Leben erfahren haben – darunter Innenminister Thomas de Maizière, den Journalisten Daniel Böcking, Christoph Waffenschmidt u.a. Dazwischen bieten wir in der Halle an, sich ein Wort des Segens persönlich zusprechen zu lassen.

Ab 13 Uhr bis 14 Uhr laden wir ein zu einem Gebetskonzert, gesungenes Wort Gottes, gemeinsame Ausrichtung auf die Mitte unseres Lebens.

In dieser Gebetskonzertzeit zwischen 13 und 14 Uhr wird „Zeit zum Aufstehen“ eine entscheidende Rolle spielen. Jede der sieben Impulsthesen wird mit einem Gedanken, einem Gebet, einem Impuls in dieser Stunde in die Mitte gestellt: Jesus, Gnade, Bibel, Gottesebenbildlichkeit, Ehe und Familie, Religionsfreiheit, Zukunft.

Und es werden Leute aus der Initiatorengruppe mitwirken – u.a. Roland Werner, Michael Diener, Gudrun Lindner, Henning Dobers.

Am ChristusTag 2014 in der MercedesBenzArena haben wir die Impulsthesen öffentlich gemacht. Zum ChristusTag 2017 umbeten wir sie noch einmal – und übergeben ihre Wirkung wie alles von Anfang an in die Hände dessen, der alle Macht dieser Welt in Händen hält.

Himmelfahrt am ChristusTag in Berlin. Dazu gehört dann auch hervorragende Musik aus ganz verschiedenen Zeiten zum Lob Gottes, mit Judy Bailey und ihrer Band sowie mit Sarah Kaiser – ein bewegendes miteinander-Beten, Loben, Singen. 

Kommen Sie auf den Christustag 2017 und erleben Sie den finalen Doppelpunkt dieser Initiative mit.

Ein Doppelpunkt, der weitergeht – bis Jesus wiederkommt. Zum Beispiel bei den 15 regionalen ChristusTagen in Baden-Württemberg. Die badische und württembergische ChristusBewegung lädt an 15 Orten dazu ein, auf Jesus zu sehen. Neu auf ihn zu sehen, gerne auf ihn zu sehen – bis wir ihn wiedersehen.

Bis dahin freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Ihnen – sei es in Berlin, in Baden-Württemberg oder... !

Wir freuen uns auf alles weitere positive Miteinander und danken Ihnen allen ganz herzlich für all Ihre innere und äußere Unterstützung bei „Zeit zum Aufstehen“

Nicht ohne Grund und Ziel endet „Zeit zum Aufstehen“ mit einer These, die Zukunft und Wiederkunft in den Blick nimmt. Weil Jesus alles vollendet, können wir heute schon für ihn aufstehen in Liebe und Hoffnung. Jetzt aufstehen.

Wir stehen auf für ein Leben in Hoffnung ...

Wir hoffen das Letzte und Beste, deshalb können wir uns dem Vorletzten stellen. Und stehen dazu auf. Jetzt ist es Zeit zum Aufstehen. Weil es im Blick auf Gottes versprochene Zukunft immer von der Nacht hin zum Tag geht (Röm 13,11-12).

Die direkte Konsequenz davon wird dann ein persönliches Verhalten im Leben, das ausstrahlt und von Freude, Güte, Geduld und Selbstbeherrschung geprägt ist. Ein Leben gegen Sucht und Eifersucht, aber aus der Sehnsucht Gottes nach der Gemeinschaft mit uns (Röm 13,13+14). 

An dieser Stelle ist es immer wieder besonders beeindruckend zu sehen, woher im Deutschen das Wort „hoffen“ eigentlich kommt. Es ist dort abgeleitet von dem Wort "hopen" - "to hope" - und das meint hüpfen, den Sprung in die Hoffnung hinein. Damit bekommt auch das „Aufstehen“ endgültig den Sinn, den es immer nur haben kann: springen, losgehen, sich auf den Weg machen – in der Kraft Jesu. Paulus veranschaulicht es ja noch sprechender: Jesus anziehen (Röm 13,14). In Jesu Haut stecken. Ihn überstreifen wie ein neues Kleid – da ist nichts als Jesus zu sehen. Und eben nicht, weil ich das machte und könnte und schaffte, sondern weil Jesus mich prägt und kräftigt und ge-schickt macht.

... und gegen jede Form der Resignation ...

Was für ein Trost! Die Zusage Gottes im Blick auf unsere Zukunft lautet immer neu: „Fürchtet Euch nicht!“. Angst braucht nicht verdrängt zu werden (Joh 16,33), aber sie muss uns auch nicht besiegen. Wir reisen nicht in die Nacht, wir brauchen nicht im Trivialen ersticken. Es muss nicht sein, gegen alle gefühlten und echten Bosheiten dieser Welt selbst resigniert, verhärmt und bitter anzustänkern. Und erst recht nicht muss unser Zukunftsmotto sich an das anlehnen, was Paulus schon im damaligen Korinth als eine todbringende Lebensmaxime entlarvt hat: „Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot“ (1. Kor 15,32).

Niemand hat mehr Grund zur Hoffnung als die Christen. Denn Christus stirbt, damit wir leben - der Auferstandene schenkt denen, die glauben, alles, was er hat: Ewiges Leben. Es beginnt heute und endet nie.

... denn unser Glaube erschöpft sich nicht im Diesseits.

Der letzte Feind, der Tod, hat einen ihn besiegenden Todfeind: Jesus Christus. Nicht umsonst „die Auferstehung und das Leben“ (Joh 11,25).

Und diese Hoffnung gilt nicht nur der ganzen Schöpfung, sondern auch jeder und jedem ganz persönlich – mit der dringenden Einladung, dies so zu glauben. Dass nämlich nach dem Tod und mit dem Tod nicht der Sensenmann, nicht die Grasnarbe und das Erdreich tiefer, nicht allein die eine Weile bleibende Erinnerung derer, die um einen trauern, kommt. Sondern dass unser Sterben im Glauben an Jesus die Tür zum letzten Leben öffnet. Nach dem Tod werden die Jesusleute direkt bei Jesus sein (Phil 1,21.23). Mehr muss nicht, mehr kann gar nicht gesagt werden. Das ist doch das Größte und Schönste, was ein Mensch erfahren kann: die direkte Nähe und Geborgenheit bei Jesus über das Sterben hinaus. Dabei werden wir unverwechselbar „wir“ bleiben. Wir erwarten nicht die Erlösung vom Leib, sondern die Erlösung des Leibes (Röm 8,23). Gott wird ihn nicht zerstören, er wird uns verwandeln. Und uns in seine unmittelbare Lebensgemeinschaft in seinem unendlichen Reich jenseits von Raum und Zeit, das wir Himmel nennen, mit hinein nehmen.

Wer sich mit seinem Glauben allein im Hier und Jetzt erschöpft, ist schnell erschöpft, mutlos, kraftlos, haltlos, lieblos.

Was kann einem Leben mehr Antrieb und Hoffnung geben als das, was der dänische Philosoph Soeren Kierkegaard so gedichtet hat: „Noch eine kurze Zeit, dann ist´s gewonnen, dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen. Dann werd ich laben mich an Lebensbächen und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen!“

So bleibt es Zeit zum Aufstehen. Jetzt und in Zukunft.

Ihr Sprecher von „Zeit zum Aufstehen“ 2017/02-06

Dekan Ralf Albrecht, Nagold

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