Falls Sie Probleme mit der Darstellung haben sollten, klicken Sie hier.


November 2017
www.zeit-zum-aufstehen.de

Zeitansage März 2017: Die Ehe - eine geniale Erfindung Gottes

Liebe Geschwister,

Ehe und Familie als Modell von Mann und Frau, angelegt auf ein ganzes gemeinsames Leben in Treue, ist das Zukunftsmodell unserer Gesellschaft und auch im 21. Jahrhundert die leitende und unüberholt attraktivste Form menschlichen Zusammenlebens. Deshalb haben wir als 5. These formuliert:

5) Der Mensch ist als Mann und Frau geschaffen; dieses Gegenüber ist Gottes gute Schöpfungsgabe.

Wir stehen ein für die Ehe von Mann und Frau. Sie ist für jede Gesellschaft grundlegend. Wir wollen das aus dieser Gemeinschaft geschenkte Leben von Familien fördern. Wir stehen auf für die Stärkung der Ehe und gegen ihre Entwertung.

Steffen Kern schreibt dazu:

„Ehe und Familie sind eine gute Idee Gottes für unser Leben. Davon sind wir mit vielen Christen überzeugt. Die Ehe ist nicht nur eine von vielen Lebensformen, die alle in gleicher Weise orientierende Bedeutung für uns hätten. Sie steht vielmehr unter Gottes besonderem Schutz und Segen. Sie ist ein elementarer Bestandteil des jüdisch-christlichen Menschenbildes. Zugleich sehen wir, dass wir in der Gestaltung unserer Beziehungen immer wieder schuldig werden und scheitern. Und es ist zu unterstreichen, dass natürlich auch das Leben in einer anderen Form, etwa als Single, eine besondere Berufung Gottes und eine reich gesegnete Existenz sein kann. Vor einer Idealisierung der Ehe haben wir uns genauso zu hüten wie vor ihrer Marginalisierung. Wir erheben weder die Ehe noch eine bestimmte Familienform zum Ideal, wohl aber sehen wir beide als eine Idee Gottes an.“

(Steffen Kern zu These 5 in: Zeit zum Aufstehen, hrsg. Michael Diener, Steffen Kern, Holzgerlingen 2014, S. 77f.)

Auch Predigtvorlagen bieten wir Ihnen zu diesem Thema – eine Einsicht können Sie HIER nehmen …

Aktuell stehen wieder gesellschaftspolitische Forderungen nach einer „Ehe für alle“ zur Debatte. Nicht nur für Mann und Frau, sondern auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften soll von Ehe und Trauung die Rede sein.

Wer den Begriff „Ehe“ relativiert und dehnt und damit die Segensgeschichte dieser Institution für unsere Gesellschaft in Frage stellt, setzt meines Erachtens das falsche Signal.

Immer neu ist alles zu unternehmen, was Ehe und Familie als solche verlässliche Ganz-Lebensgemeinschaft stärkt, finanziell schützt und fördert. Der Kreativität an Seminaren, steuerlichen Entlastungen, Stärkung der kirchlichen Handlungen rund um Trauung, Familiensegen, Taufe und Tauferinnerung etc. sind keine Grenzen gesetzt. Kirche und Glaube können nichts anderes sein als gewinnende Werbeplattformen für Ehe und Familie.

Dazu ist selbstverständlich und mit großer Sensibilität darauf zu achten, dass diese starke Betonung von Ehe und Familie als Zukunftsmodell nicht zur aburteilenden Unbarmherzigkeit im Blick auf die vielen so unterschiedlichen Gegebenheiten und Lebensbrüche von Menschen in unserer Gesellschaft mutiert. Hier wird es gerade die dringende Aufgabe sein, mit unendlichem Verständnis und Geduld und Nachgehen und Begleitung unterwegs zu sein, ohne die grundlegenden hilfreichen Lebensordnungen Gottes für Ehe und Familie deshalb aufzuweichen. Beides im Blick zu haben, macht die Kunst des segensreichen Handelns aus. Und wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist, zeigt ja nur, wie sehr an dieser Stelle Gottes Gebot und Geist nötig ist.

An dieser Stelle ringen wir innerhalb der evangelischen Kirche intensiv miteinander um christusgemäße, biblisch verantwortbare Lösungen.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ringens war für uns von Anfang an das Gebet. „Zeit zum Aufstehen“ – das war bereits am Christustag 2014 nicht zuletzt das gemeinsame Aufstehen zum Gebet – in Bitte und Fürbitte, Klage und Frage genauso wie in Dank und Anbetung, Lobpreis und Jubel.

Auch am Christustag 2017 wollen wir uns betend zusammenstellen. Und dafür beten und handeln, dass Hoffnungszeichen von diesem Tag ausgehen.

 

Deshalb laden wir Sie in diesem Jahr herzlich ein zum ChristusTag auf dem Kirchentag 2017 in Berlin. An Himmelfahrt, am Donnerstag, 25. Mai 2017 von 09.30 – 14.00 Uhr in der Messehalle 20 auf dem Messegelände in Berlin wird es wieder darum gehen: ChristusTag! Christus in der Mitte, und in IHM eins. Und so aufstehen für seine Einzigartigkeit, für sein Lob, für seine Nachfolge.

Das packende Thema des ChristusTags wird, angelehnt an die Kirchentagslosung „Du siehst mich!“, sein: „Ich sehe was, was Du nicht siehst …“.

Wir beginnen um 9.30 Uhr mit einem Mitmach-Bibelarbeitsgottesdienst zum Zöllner Zachäus, der Jesus nur heimlich, aus sicherer Distanz sehen wollte – und dessen Leben sich komplett veränderte, als Jesus ihn entdeckte, ihn ansah und Dinge zur Sprache kamen, über die Zachäus vorher hinweggesehen hatte. Weil Jesu Wort seinem Leben eine neue Ausrichtung geschenkt hat – mit Christus in der Mitte.

Wir wollen zwischen 11 und 13 Uhr das Zeugnis von verschiedenen Christen hören, wie sie Gott und sein Wort in ihrem Leben erfahren haben – darunter Innenminister Thomas de Maizière. Wir sind besonders froh, einen so exponierten Politiker gewonnen zu haben, der mit uns teilen wird, was ihn als Christ trägt, was er dadurch aus Christus an Hoffnung und Zuversicht sieht.

Andere werden sich mit Erfahrungsberichten anschließen. Dazwischen bieten wir an, sich ein Wort des Segens persönlich zusprechen zu lassen.

Zu diesem ChristusTag gehört hervorragende Musik aus ganz verschiedenen Zeiten zum Lob Gottes, mit Judy Bailey und ihrer Band sowie mit Sarah Kaiser – ein bewegendes miteinander-Beten, Loben, Singen. 

Ab 13 Uhr bis 14 Uhr laden wir ein zu einem Gebetskonzert, gesungenes Wort Gottes, gemeinsame Ausrichtung auf die Mitte unseres Lebens. Und gerade dort werden wir den sieben Thesen von „Zeit zum Aufstehen“ entlang aussprechen und beten, was wir gemeinsam festhalten wollen: allein Christus, allein sein Wort, alles aus Gnade – und Glaube pur.

So sind wir gemeinsam eingeladen noch einmal mit „Zeit zum Aufstehen“ öffentlich zu sagen, was nach unserer festen Überzeugung vor Gott gilt. Viele teilten unseren Eindruck und haben sich mit auf den Weg gemacht: Es ist „Zeit zum Aufstehen“. Wir stehen vor Gott zusammen und wir stehen zusammen aufrecht für Gottes Liebe zu allen Menschen ein, für seine Gnade und den Glauben an IHN, für das Vertrauen zu SEINEM Wort. Erkennbar, einladend, verbindend und verbindlich, für das Evangelium. Nicht als Anti-Bewegung, sondern als Pro-Christus-Bewegung.

Kommen Sie auf den Christustag 2017 und erleben Sie den finalen Doppelpunkt dieser Initiative mit.

Und solche Impulse kann man auf schon jetzt alltäglich auf ganz unterschiedliche Art und Weise setzen – z.B. mache ich Sie an dieser Stelle noch einmal darauf aufmerksam, was ganz kreativ mit dem „WeckerChecker“: WECKERCHECKER – ein vielfältiges und kreatives Arbeitsmaterial für die Arbeit mit Kindern in Gemeinde und Familie geschieht. Grundlage des Materials sind die sieben Thesen der Initiative „Zeit zum Aufstehen“. WECKERCHECKER greift die sieben Thesen von „Zeit zum Aufstehen“ auf und fasst sie in einer kindgemäßen, kurzen Formulierung (Check) zusammen. Das Heft enthält zu jedem Check einen komplett ausgearbeiteten Stundenentwurf, der in Kindergottesdiensten und Gruppenstunden eingesetzt werden kann.

WECKERCHECKER ist ein Material, das praktische Methoden für die Arbeit mit Kindern bietet und gleichzeitig viele Menschen, auch über die Arbeit mit Kindern hinaus, herausfordert. Bestelladresse:  

BORN-Verlag
Leuschnerstraße 74, 34134 Kassel
Telefon: 0561 4095-107
E-Mail: kontakt(at)bornverlag.de

Wir freuen uns auf alles weitere positive Miteinander und all Ihre innere und äußere Unterstützung bei „Zeit zum Aufstehen“

Ihr Sprecher von „Zeit zum Aufstehen“ 2017/01-06

Ralf Albrecht, Dekan, Evang. Landeskirche in Württemberg, Nagold/Schwarzwald 

 

 

Auf der Website
unterzeichnen
Mit Facebook
unterzeichnen
PresseSpendenDatenschutzImpressum

Sie erhalten diesen Newsletter an die Adresse ###USER_email###, weil Sie sich für den Bezug auf unserer Homepage angemeldet haben. Um diese Adresse vom Bezug dieses Newsletters abzumelden, klicken Sie bitte hier.