Zeit zum Aufstehen

Ein Impuls für die Zukunft der Kirche

Zeit zum Aufstehen war eine Initiative im Kontext des Reformationsjubiläums - als Impuls für die Zukunft der Kirche. Rund 20.000 Menschen haben sich der Initiative angeschlossen. Hier können

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Es ist Zeit für das Wesentliche. Es ist Zeit, die großen Schätze unseres Glaubens neu zu entdecken und wertzuschätzen. Nichts braucht unsere evangelische Kirche in Deutschland so sehr wie einen neuen geistlichen Aufbruch aus ihrer Mitte heraus:
Es ist Zeit, diese Mitte neu zu entdecken, die uns überhaupt erst zur Kirche macht: Jesus Christus und sein Leben schaffendes Wort. Es ist Zeit für das Zentrum. Darum laden wir ein, diesen Ruf zur Mitte zu unterstützen und weiterzutragen.

Was ist das Ziel?

Wir wünschen uns eine geistliche Erneuerung in unseren Kirchen. Das kann nur Gott selbst schenken. Deshalb rufen wir zur Mitte unseres Glaubens und laden ein, Teil einer großen Bewegung zu werden. Es geht uns dabei nicht um Zahlen. Der Weg der Erneuerung beginnt bei uns selbst – deshalb gehört zu unserem Aufruf ein ernsthaftes Schuldbekenntnis.

Warum gerade jetzt?

„Zeit zum Aufstehen“ wurde ganz bewusst unaufgeregt begonnen. Wir wollen unsere Stimme zuerst für Christus und das Evangelium erheben. So sprechen wir in die Herausforderungen unserer Zeit hinein und signalisieren auch, was wir kritisch sehen. Unser Anliegen ist dabei sehr grundlegend: Wir sagen, was zur Mitte unseres Glaubens und Lebens als evangelische Christen gehört.

Liebe Unterstützer der Initiative "Zeit zum Aufstehen"

Wir sind dankbar, dass unsere Initiative „Zeit zum Aufstehen“, die 2014 im Vorfeld des 500jährigen Reformationsjubiläums gestartet wurde, bis zu ihrem Abschluss im Jahr 2017 von rund 20.000 Menschen persönlich unterstützt wurde. Bei Christustagen in Stuttgart und Berlin wurden Impulse ins Land gegeben und weiter getragen. Auch wenn die Initiative zu Ende ist – die Impulse bleiben aktuell und wirken weiter. Nehmen Sie sie immer wieder auf, tragen Sie sie weiter und beten Sie für unsere Kirchen und Gemeinden!  

Gott segne Sie!

Ihre Initiatoren von „Zeit zum Aufstehen“

Ralf Albrecht, Prof. Johannes Berthold, Dr. Michael Diener, Henning Dobers, Steffen Kern, Gudrun Lindner, Gerhard Pross, Dr. Carsten Rentzing, Thomas Römer, Hartmut Steeb, Hans-Joachim Vieweger, Dr. Dr. Roland Werner

 

 

Aufstehen für...

Wir laden dazu ein, von Herzen in das Bekenntnis mit einzustimmen: Allein Jesus Christus befreit uns. Allein durch seine Gnade sind wir gerettet. Allein durch den Glauben an ihn haben wir das Leben. Allein durch die Bibel finden wir einen Maßstab für das, was wir glauben und wie wir leben.

Wir bekennen, dass wir dem oft nicht gerecht werden, was wir glauben und was dem Willen Gottes entspricht. Deshalb bitten wir um Vergebung für mangelnde Treue im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Wir leben von der Barmherzigkeit des dreieinigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Bewegt von seiner Liebe, stehen wir gemeinsam auf gegen Lehren, Ideologien und Kräfte in unseren Kirchen und in unserer Gesellschaft, die die Würde des Menschen in Frage stellen, die Freiheit des Bekenntnisses einschränken und das Herzstück unseres Glaubens preisgeben.

Wir stehen ein für die Einzigartigkeit von Jesus Christus. Allein an ihm entscheidet sich das Heil aller Menschen.

Wir stehen auf für Jesus Christus und gegen alle Lehren, die die Versöhnung durch seinen Tod am Kreuz in Frage stellen und seine leibliche Auferstehung leugnen.

Wir stehen ein für die unverletzliche Würde des Menschen in jeder Phase seines Lebens: Auch ungeborene, schwache, kranke, alte, arme, vertriebene, entrechtete Menschen wollen wir schützen und stärken.

Wir stehen auf für die Gottesebenbildlichkeit des Menschen und gegen jede Ideologie, die ihm seine Würde und Gott die Ehre nimmt. Wir widersprechen einer eigenmächtigen Verfügung über das Leben, die darin nicht mehr eine anvertraute Gabe Gottes sieht.

Wir stehen ein für das Evangelium von Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, diese gute Nachricht zu hören.

Wir stehen auf für die Verkündigung des Evangeliums in aller Welt und gegen die Behauptung, Menschen bräuchten keine Erlösung.

Wir stehen ein für das Vertrauen in die Heilige Schrift. Gottes Wort und menschliche Worte sind in ihr untrennbar verbunden. Einheit und Vielfalt ihres Zeugnisses finden ihre Mitte in Jesus Christus.

Wir stehen auf für die Wahrheit des Wortes Gottes und gegen die Kritik an der Bibel als Autorität für die Lehre der Kirche und das Leben der Christen. Die Bibel ist immer aktueller als der jeweilige Zeitgeist.

Wir stehen ein für die Ehe von Mann und Frau. Sie ist für jede Gesellschaft grundlegend. Wir wollen das aus dieser Gemeinschaft geschenkte Leben von Familien fördern.

Wir stehen auf für die Stärkung der Ehe und gegen ihre Entwertung.

Wir stehen ein für die Freiheit des Glaubens und des Religionswechsels, insbesondere in muslimischen Ländern und totalitär regierten Staaten.

Wir stehen auf für Gewissens- und Religionsfreiheit und gegen jede Benachteiligung und Verfolgung von Christen und Angehörigen aller Religionen weltweit. Wir widersprechen jeder Form von Intoleranz, die Gewissen und Denken zwingen will.

Wir stehen ein für die biblische Verheißung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Wir glauben, dass das Reich Gottes heute schon erfahrbar ist, wo Jesus uns bewegt, anderen in Liebe zu dienen.

Wir stehen auf für ein Leben in Hoffnung und gegen jede Form der Resignation, denn unser Glaube erschöpft sich nicht im Diesseits.

Wir stehen auf und machen uns auf den Weg, Gottes Liebe in Wort und Tat weiter zu tragen.

Jesus Christus spricht: Wie mich mein Vater gesandt, so sende ich euch. (Johannes 20,21)